Willkommen zu einem Streifzug durch Liepe!
Willkommen
Serpentinen wie im Gebirge !
In ungewohnten Serpentinen schlängelt sich die Straße von Eberswalde zum einstigen Fischerdorf Liepe.
Was wie eine Mittelgebirgslandschaft aussieht, ist die steile Sand- und Geröllmauer am ehemaligen Eisrand der letzten Eiszeit, die im Gebiet vor ca. 15000 Jahren zu Ende ging. Sie trifft hier unmittelbar auf das Urstromtal, in dem das Schmelzwasser der Gletscher abfloss.
Liepe und der Wein
Bereits 1375 verzeichnet das Landbuch der Mark Brandenburg des Kaisers Karl IV fünf Weinberge im Besitze des Klosters Chorin, darunter neben den 2 Weinbergen bei Pehlitz, dem bei Stolzenhagen und dem bei Oderberg den Lieper Weinberg am Plagesee. 1677 ist dieser Weinberg der letzte noch bewirtschaftete und brachte auf 5 Morgen in Durchschnittsjahren bis zu 29 Tonnen Wein, rund 3.250 Liter. Er wurde durch einen amtsbediensteten Weinmeister verwaltet. Auch während und nach dem 30jährigen Krieg brachte der Weinberg gute Erträge.
Die Brauerei Schönwald
Im ausgehenden Mittelalter war das lokale Brauwesen in ganz Brandenburg verbreitet, Monopole bildeten sich und zerfielen oder wurden zerschlagen, und es dauerte geraume Zeit, bis sich einheitliche Qualitäten und überregionale Biere herausbildeten. Die Brauerei in Liepe war ein typisches Gewerbe ihrer Zeit und weit über Liepe hinaus tätig und bekannt.
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Die Holzschneidemühlen
Die fast hundertjährige Geschichte der drei bedeutenden Lieper Holzschneidemühlen beginnt damit, dass der Maurermeister Friedrich Wilhelm Pattri aus Berlin, der auf dem Lieper See bereits ein bedeutendes Holzlager unterhielt, die rasche Entwicklung des Berliner Baumarktes richtig einschätzte und am Westende des Dorfes (etwa dort, wo heute die Autowerkstatt Gemsel steht) das größte Holzschneidewerk Norddeutschlands errichtete.
Ein kurzer Einblick in die Geschichte Liepes
Liepe stammt vom slawischen Wort lipa = Linde ab.
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