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Geschrieben von: H.Groell
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Mittwoch, 06. Mai 2009 um 13:57 Uhr |
Der durch die Publikation aller brandenburgischen Urkunden bekannt gewordene Geheime Archivrat Adolf Friedrich Riedel (1809 - 1872) aus Berlin errichtete 1851 in der am Ostende der Feldmark gelegenen Mönchsgegend einen Eisenhammer. 1853 fügte er diesem noch eine Eisengießerei hinzu.
1857 beschäftigte das Unternehmen 20 - 25 Arbeiter und wurde zur Aktiengesellschaft. Diese wirtschaftete jedoch unrentabel und musste somit noch 1857 den Betrieb einstellen. Seine geschäftlichen Erfolge erwirtschaftete Riedel tatsächlich ausschließlich mit Spekulationen in Eisenbahnaktien.
Diesem industriellen Beginn in Liepe war also nur eine kurze und erfolglose Wirkungszeit beschieden.
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